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Die Olympischen Spiele des Lebens

    Die Olympischen Spiele des Lebens

    (von Isabel Küpper-Dabringhausen)
    Die Olympischen Spiele des Lebens

    "Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle laufen, aber dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt."

     

    1 Korinther 9,24"

     

     

    Gerade erst sind die Olympischen Spiele in Rio vorbei. Schon lange habe ich nicht mehr so viel von den Spielen gesehen und aufgenommen, wie bei den Olympischen Spielen 2016.

    Jede noch so unpopuläre Sportart fand ich plötzlich super spannend: Ich habe mit unseren Schützen gezittert, mich bei den Handballspielen aufgeregt, als wenn ich selbst dabei wäre, die Turmspringer für ihren durchtrainierten Körper bewundert, Beachvolleyball als eine neue Lieblingssportart entdeckt und mit den Turnern bei ihren heftigen Verletzungen gelitten.

     

    Auch wenn das Thema Doping immer bei der Beurteilung der Leistungen mit schwamm, so glaube ich immer noch an ehrliche Sportler, die ich für Ihren unermüdlichen Einsatz und ihren Ehrgeiz nur bewundern kann und deren Leistung ich einfach anerkenne.

     

    Was war der Kampf um die Medaillen teilweise spannend: Unvergesslich hier wohl aus deutscher Sicht das Spiel der Hockey-Herren gegen Neuseeland, in dem die deutsche Mannschaft innerhalb von ein paar Minuten das ganze Spiel drehte. Oder die Goldmedaille für Fabian Hambüschen - wer hat sie ihm nicht gegönnt!

     

    Am Ende der Spiele -in jeder Sportart glückliche Gewinner! Alle Anspannung ist von den Sportlern abgefallen, bodenloses Glück. Der Lohn für die harte Arbeit in den vielen Jahren vor den Spielen konnte endlich eingefahren werden.

    Übersprudelnde Freude, ausgelassenes Feiern - das Deutsche Haus musste oftmals Federn lassen.

     

    Die Teilnahme an den Olympischen Spielen muss wirklich der Traum eines jeden Spitzensportlers sein. Manchmal werde ich bei diesen eindrucksvollen Bildern ein bisschen wehmütig und neidisch: Wie geil wäre es gewesen, selber mal an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können. Aber auch so kann ich mich mit allen Sportlern aus tiefstem Herzen mitfreuen oder mitleiden und sitze oftmals völlig ergriffen vor dem Fernseher.

    Gemeinsam um etwas kämpfen und am Ende zusammen feiern - im Kleinen durften wir das als Handballer ja auch schon alle genießen.

     

    Aber bei all  den glänzenden Erfolgen und tollen Leistungen - schnell sind die Olympischen Spiele vorbei, die Gewinner vergessen. Schnell hat uns der Alltag außerhalb der Olympischen Spiele wieder.

    Für die Gewinner bleibt die Medaille und die Erinnerung, aber auch für sie geht das Leben außerhalb des Sports weiter.

     

    Paulus schreibt in 1 Korinther 9,24 auch von einer Art Wettkampf. Aber er meint hier nicht die Olympischen Spiele, sondern unser Leben.

    Bei diesem Wettkampf sind wir alle dabei - ob trainiert oder untrainiert, ob bewusst oder unbewusst. Leider vergessen wir diesen Wettkampf oft oder nehmen ihn nicht wahr bzw. ernst.

    Wir laufen das Rennen unseres Lebens. Wir kämpfen jeden Tag.

    Dabei geht es aber auch immer um ein Leben für Gott. Für ihn sollen wir alles einsetzen, kämpfen, siegen, verlieren und immer wieder aufstehen.

     

    Und am Ende erwartet uns keine Goldmedaille, sondern die Ewigkeit. Ein Leben mit Gott. Haben wie dieses Ziel erreicht können wir den Sieg unseres Lebens feiern!

    Jesus ist dabei der Trumpf in unserem Team, gesiegt hat er schon lange - aber zu seinem Team gehörst auch Du.

    Machst du ihm Ehre mit deinem Lauf, deinem Einsatz, deinem Training, deinem Leben?

    Doping bringt hier nichts. Echter Einsatz und volle Konzentration auf ein Leben mit Jesus und Gott ist hier gefragt.

     

    Dieser Wettkampf geht so lange, bis Jesus wiederkommt.

    Wo ist Dein Trikot, wo sind Deine Turnschuhe? Hast du das Rennen schon aufgenommen?

    Willkommen im Team - lebe für Jesus, zu seiner Ehre.

     

    Am Ende werden wir alle uns im Ziel wiedersehen und gemeinsam feiern!