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Geht grad nicht.

    Geht grad nicht.

    (von Petra Kleinauski)
    Ohne Bibel ?

    Ohne Bibel ? Geht grad nicht!

                                                                                                                                

    Wie Jesus durch uns strahlt.

     

    Matthäus 5,14-16

     

    "Ihr seid das Licht der Welt", sagt Jesus zu uns.

    Doch was ist, wenn wir uns nicht als das Licht fühlen?

    Wie soll Jesus in meinem Alltagstrott, als Ehefrau, Mutter, Tochter, Schwiegertochter oder Schwester, Tante, Patin, als Arbeitskollegin oder Freundin in irgendeiner Form scheinen können?

     

    Solln wir uns das wirklich antun diese Bibelstelle als Denkanstoß zu nehmen? Vielleicht stellen wir fest, dass es mit unserer Strahlkraft gerade mal wieder nicht weit her ist.

    Was ist der Anlass, darüber nachzudenken, warum ich gerade kein helles Licht für andere Menschen bin?

    Doch man kann den Text ja auch als Zusage Jesu verstehen: " Ihr seid das Licht der Welt".

    Und dann gilt es zu entdecken, wo ich das an anderen erkenne.

     

     

    Matthäus 4 endet damit, dass eine große Menschenmenge Jesus nach einigen miterlebten Wundern euphorisch folgt. Die Menschen sehnen sich nach einem König und Herrn, der sie aus der Knechtschaft der Römer befreit. Ihre große Hoffnung liegt nun auf dem Mann, der in Synagogen lehrt und Kranke heilt.

    Jesus Augenmerk gilt aber nicht der Massenbewegung, ihm geht es um die Beziehung und Verbindung zu seinem Vater, zu Gott. Zunächst konzentriert er sich also auf seinen Jünger und lehrt vor allem sie, wie Gott sich die Verbindung zwischen Menschen und sich selbst vorstellt.

    Im Verlauf des Textes geht Jesus auf sein Bild von den Menschen ein, die ihm nachfolgen:

     

    Vers 14a:

    " Ihr seit das Licht der Welt".

    Nicht ihr wart, ihr werdet, nein ihr seit das Licht der Welt. Dieses Licht kann man nicht aus eigener Kraft ausstrahlen, sondern nur, wenn man von Jesus beauftragt ist. Die Vorraussetzung dafür ist, das ich Jesus als Licht in meinem Herzen trage.

     

    Vers 14b:

    Als Jesus gewirkt hat, konnte man Jerusalem von allen Seiten sehen, der Tempel stand hoch über der Stadt und mit seinem ganzen Gold überstrahlte er die Ebene. Mit diesem Vers mag also das damalige unübersehbare Jerusalem gemeint sein. Welche Botschaft steckt darin für uns?

     

    Vers 15:

    Zurzeit Jesu wurden abends die Öllampen angezündet, damit sie die Dunkelheit erhellen. Dieses Licht sollte eben nicht versteckt werden, sondern den ganzen Raum erhellen. Es wäre wahnsinnig es zu verstecken.

     

    Vers 16:

    Hier sagt Jesus konkret, wie unser Licht vor anderen Menschen leuchten soll. Es soll ein Scheinwerfer für unser Handeln sein. Wenn andere auf unser Leben schauen, sollen sie dafür Gott loben.

    Gute Werke sind keine Voraussetzung, aber die Konsequenz eines Lebens mit Jesus.

    ( Röm 5,3+4 / 2 Kor 6,6 / 2 Kor 8,7 / 2.Petr 1,5-7 )

     

    Wo ist Jesus in jedem Einzelnen von uns sichtbar?

    Was entdecken wir in unserem Gegenüber?

     

    Darüber nachzudenken lohnt sich schon!! :-)