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Pause

    Pause

    (von Frank Dabringhausen)
    PAUSE

    Pause

     

    Oh, so ne Pause tut ja richtig gut. Es ist doch eine sehr zuschauer- und spielerfreundliche Einrichtung, dass man während der ganzen Anstrengung und Spannung eines Handballspiels auch mal ne Pause hat. Gerade in Spielen in denen die Leistung der 1. Halbzeit eher bescheiden war, hofft man, dass den SpielerInnen die Pause gut tut, und dass das Spiel in der 2. Halbzeit an Klasse und Format gewinnt.

    Pausen - sie gehören zum Leben dazu, sie sind lebenswichtig. Wer nie Pause macht, ist bald völlig k.o. und kann nicht mehr weiter. Deshalb legen wir alle immer wieder Pausen ein. In der Schule, auf der Arbeit werden Pausen gemacht. Am Wochenende machen wir Pause und entspannen uns. Einmal oder mehrmals im Jahr gönnen wir uns vielleicht die große Pause und fahren in Urlaub. Die Pausen helfen uns, aus dem gewohnten Trott rauszukommen, mal an etwas anderes zu denken, mit anderen ein Schwätzchen zu halten, uns zu stärken. Ohne sie wäre unser Leben gar nicht möglich.

    Das Prinzip "Pause" war auch in der Bibel schon bekannt.

    Jesus hatte die Jünger ausgesandt, damit sie predigen und Kranke heilen sollten. Die Jünger kommen zurück und sind völlig begeistert. Sie erzählen Jesus von allem, was sie erlebt haben. Und dann fordert Jesus sie auf, Pause zu machen: Geht allein an eine einsame Stelle und ruht euch ein wenig aus! (Markus 6,31)

    Auch für unsere Aufgaben im Alltag, unsere Arbeit im Verein ist es wichtig, Pausen zu machen, sich auszuruhen, Zeit für sich selbst zu haben und zu genießen - Ferien zu machen.

    Was damals für die Jünger richtig war, kann heute für uns nicht falsch sein.

    "Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien"

    (Zitat Andreas Möller, ehem. Fußballnationalspieler),

     

    "Mallorca oder Balkonien",

    egal wo und wie ihr eure Ferien verbringt/verbracht habt, ich wünsche uns allen, dass wir immer wieder die Gelegenheit nutzen, Pause zu machen und zur Ruhe kommen um dann mit Spass und Freude "ausgehungert" wieder in die Aufgaben die vor uns liegen einzusteigen.