Kalender zum Advent Türchen 24.
(von Petra Kleinauski)

Evangelium nach Lukas, Kapitel 2
Jesus Geburt
In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, alle Bewohner des
römischen Reiches in Listen einzutragen. Eine solche
Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als
Quirinius Statthalter in Syrien war. Jeder musste in seine
Heimatstadt gehen, um sich dort eintragen zu lassen. So reiste
Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa. Denn er war
ein Nachkomme Davids und in Bethlehem geboren. Josef musste sich
dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner Verlobten Maria, die
ein Kind erwartete. In Bethlehem kam für Maria die Stunde der
Geburt. Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im
Stall, denn im Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen.
Die Hirten auf dem Feld
In dieser Nacht bewachten draußen auf dem Feld einige
Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel Gottes zu ihnen, und
Gottes Licht umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der
Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine
Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllt: Heute ist
für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang
ersehnte Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und
daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln
gewickelt, in einer Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von
unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Ehre sei Gott im
Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den
Menschen in Liebe zu.«
Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren,
beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir
wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden
ließ.« Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und
Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es sahen,
erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt
hatte. Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr
erstaunt.
Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder
darüber nach.
Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie
lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt
hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt
hatte.
Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden ein
gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Neue
Jahr.