2. HERREN 

Das Team: Frederik Noss, Fabian Nizik, Elmar Wolff, Philip Gläser, Jens Barf, Henrik Berndt, Leon Binder, Paul Borberg, Lennart Frielingsdorf, Marvin Klein, Sebastian Kruse, Pascal Latzke, Patrik Latzke, Moritz Madel, Tilman Penz, Frankjörn Schell, Marcel Schmidt, Christian Schüttenhelm, Jan Philipp Sträßer, Christopher Suhr, Torben Weißkopf, Ricardo Timm, Julian Klein, Sean Bockhacker

Trainer: Carsten Mundhenk

Betreuer: Frank Latzke

Trainingszeiten:

Dienstags 20.45-22.15 Sporthalle DBG

Donnerstag 19.15-20.45 Sporthalle DBG

UNSER TEAM

Dass zu Beginn einer Saison die zweite Mannschaft nicht genau weiß wo sie steht, ist ja nichts Neues. Doch dieses Jahr ist nicht nur die leistungsbezogene Zuordnung im Kreise der Landesligisten ungewiss. Nachdem die letzte Saison abrupt endete und auch die Vorbereitung unter dem Einfluss von Corona eher holprig verlief, weiß keiner so recht, was die kommende Spielzeit für das junge Team von Carsten Mundhenk noch bringen mag. Klar ist zumindest der Kreis der Spieler, die sich zur Zweiten zählen dürfen. Schnell hat der Trainer klargestellt, dass er in Sachen Kaderplanung offen und direkt kommuniziert. So soll dem in der Vergangenheit häufig aufgetretenen „Schwebezustand“ einiger Spieler, die zwischen zwei Mannschaften alternierten, vorgebeugt werden. Trotz der zahlreichen Abgänge, sei es weil einige Spieler den Sprung in die Erste geschafft haben, oder weil andere aus hauptsächlich beruflichen Gründen die Mannschaft verlassen haben, kann Mundhenk aus dem Vollen schöpfen. Dass hierfür drei externe Zugange ausreichen, ist der Tatsache zu verdanken, dass aus der A-Jugend genügend motivierter Nachwuchs in den Seniorenhandball drängen. Was die neuen Externen Suhr, Klein und Penz an Qualität mitbringen, legen die Jungen-Wilden an Ruhepotential und Spielfreude nochmals drauf. So ergibt sich ein gesunder Mix aus gestandenen Veteranen und frischen Rekruten, die gemeinsam darauf brennen nach der langen Handballpause wieder anzugreifen. Doch leider bringt einem weder Qualität noch Motivation irgendetwas, wenn einem Raum und Zeit fehlen, um diese zu nutzen oder zu fördern. Die Pandemie hält die Welt im Würgegriff und das mit Folgen. Bereits in der Vorbereitung konnte man kaum Spielpraxis sammeln. Training unter erschwerten Bedingungen und die ständig drohende Gefahr eines weitern Sportverbotes dämpften die Freude am Handball nicht unerheblich. Alle wollen speilen, aber jeder fragt sich, wie lange das überhaupt noch geht. Bedingungen, die sich nicht nur auf die Physis, sondern auch auf die Psyche negativ auswirken. So verwundert es nicht, dass Anfangs die Leichtigkeit und Spielfreude im Team fehlte. Zu verkrampft agierte man in dem ersten Speilen. Am Ende ging man zwar als Sieger vom Platz, jedoch wurde deutlich, dass man noch von dem weg war, wo man sein wollte und sein könnte. Und jetzt, ….. wieder Stillstand. War es zunächst das Virus im eigenen Kreise, dass eine Fortsetzung der Saison verhinderte, ist es nun die Landesweite Lage, die erneute dazu führt, dass alles zum Erliegen kommt. Was bleibt sind viele unbeantwortete Fragen und nur eine Option: Warten. Und dass wird die zweite tun. Jedoch nicht tatenlos!