von Kurt Oesinghaus

„Opa, Opa ich habe das Seepferdchen gemacht, oder eine 1 in Mathe, oder das erste Tor beim Handball geworfen.“ So, oder ähnlich klingen spontane Bekundungen von Kindern oder Enkeln, die ihrer Freude von erfüllten Hoffnungen Ausdruck verleihen wollen. Sie haben ein großes Bedürfnis das anderen mitzuteilen.

Das mahnt der Apostel Petrus an im Monatsspruch für April 1. Petrus 3,15.

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.“

Dieser Brief ist gerichtet an eine junge Gemeinde von Christen im heutigen Nordwesten der Türkei. Die zum Glauben gekommenen Menschen lebten nach wie vor unter Heiden, die kaum ein Verständnis für die Veränderung hatten, die sich an ihnen vollzogen hatte.

Am Anfang des Briefes führt Petrus aus, was die Hoffnung ausmacht:

„Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! In seinem großen Erbarmen hat er uns zum zweiten Mal geboren und mit einer lebendigen Hoffnung erfüllt. Diese Hoffnung hat ihren festen Grund darin, dass Jesus Christus vom Tod auferstanden ist.“

Ja, Jesus Christus hat mit seinem Tod am Kreuz die Sünden der Menschen getilgt und sie hoffen darauf, dass sie durch ihren Glauben an Jesus Christus Vergebung, Erlösung und ein erfülltes Leben finden können, das Gott im Himmel für sie bereit hält.

Angesichts dieser Verheißung hat der große Philosoph Friedrich Nietzsche einmal den Satz geprägt: „Eigentlich müssten die Christen viel erlöster aussehen und mehr Freude und Lebensbejahung ausstrahlen.“

Ja, das wünschte ich mir, dass man uns das nicht nur ansieht sondern, dass wir dies auch wie Kinder im Überschwall großer Freude weiter sagen.

So wie Petrus und Johannes vor dem jüdischen Rat als sie Jesus verleugnen sollten aussprechen: „Wir können`s ja nicht lassen, von dem zu reden was wir gesehen und gehört haben.“